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Sonntag, 23. September 2012

Jeansproblem


Dear people at Carhartt,

for about 12 years I have been buying Carhartt jeans. If I remember correctly I bought the W'Urban pants (three times), the W'Miner pants (two times) and the W'Slim pants (at least four times). The Slim pants turned out to be the ideal incarnation of a jeans: not too tight, not too loose, heavy denim, great cut, no crazy dies or washing. I bought them in grey, black and blue. I wore them in Germany, Netherlands, America, on Tenerife, Iceland and in China. They were my favourite for years.

So I was a bit shocked, when I wanted to buy a new pair of Slim pants and had to discover, that the model had been apparently taken out of the Carhartt product line. I tried stores in Berlin, Amsterdam, Cologne and Braunschweig, as well as online and even was hoping for 2nd hand on eBay, but no luck whatsoever: the Slim pants for women were gone.

As I happen to be a Graphic Designer, I am quite aware of brands and branding. I personally don't 'like' a lot of brands. But what I can say is 'I heart Carhartt'! I love the no-nonsense attitude, the close link to work wear, and the classic approach. Over the years I also bought two Carhartt jackets – they never look outdated. Nobody on the market has that sort of clothes for men as well as women.

So my first thought was: if the Slim pants disappeared from the product line, I just buy another Carhartt jeans. So I went to the store to fit them all, but I didn't fell in love with any of your other women's jeans: they were too tight, the denim was thin and there wasn't a single model without elastane. So far I haven't bought Carhartt pants again, which makes me quite sad. In my desperate search for a true pair of jeans I turned to Levi's, but I don't like them quite as much.

So my questions are:
1) Am I doomed to wear skinny stretch jeans for the years to come?
2) Do you happen to have some of the old Slim Pants for women somewhere in your storage? If so, I would be happily buy a box full! My size is 27x32.

I hope you get back to me!
Sincerely yours,

Your fan
Ulla



Freitag, 18. Juni 2010

Feels like 1936








Was ist da los? Muffige Angelegenheit. Sprachlich gesehen.


Samstag, 30. Januar 2010

Adjektive zu verkaufen







Selbst ein großer Freund des Adjektives an sich, werde ich doch leicht stutzig:
Magisch und revolutionär? Wer hat sich das denn ausgedacht?

Auf englisch reimt sich der fröhliche Adjektiv-Spaß sogar:




Dienstag, 26. Januar 2010

TOCOTRONIC Schall & Wahn

Ah ja, und dann noch das hier:
Denkt man jetzt "Fleurop?" liegt man falsch.
Neues Tocotronic-Album! YES!














Also, neues Tocotronic-Album nach zweieinhalb Jahren. War auch mal wieder fällig, dachte man sich da schon seit einer Weile. Und dann ist es ja doch immer ziemlich plötzlich da, und man ist ganz vewirrt (Blumenstrauß...hmmm...schön! Schall & Wahn...aha aha!), und hin und hergerissen (Vorab-Single...naja) und man freut sich natürlich (TOCOTRONIC, Puppe! Yeah!).

Na dann:

  1. Das Album trägt wieder nicht dazu bei Tocotronic-Hasser mit der Band zu versöhnen, das ist mal klar. Aber der Zug ist wahrscheinlich auch abgefahren. Und letztendlich ist das auch gut so.
  2. Weiterhin regiert als Grundthema die Absage an sich. Auf dem letzten Album war das noch "Sag alles ab" jetzt ist es "Macht es nicht selbst". Um es kurz zu machen, ich fand "Sag alles ab" absolut grandios und famos und finde "Macht es nicht selbst" nur so semi-schmissig. Ich verstehe zwar, warum das Lied so ist, wie es ist in diesem Gassenhauerstil, zwischen Marsch, Punk und Schlager, aber zum wirklich gernhaben, reicht es nicht. (Oha, wenn das mal keine virtuellen Prügel hagelt! Aber mit denen, die man am liebsten mag, muss man ja auch ehrlich sein. Fragt mal zum Beispiel meinen – von meiner oft zu harschen Kritik nicht verschont gebliebenen – Bruder!) Weiterhin "Bitte Oszillieren Sie". Taugt meiner Meinung nach auch nur als Idee eines Liedes, aber nicht dazu, dass man es sich gerne anhört.
  3. Aber dann gibt es (wie immer – zum Glück!) wieder Lieder die wirklich großartig sind, und die man sich dann auch verlässlich in der Dauerschleife anhören kann und vor allem auch anhören will: "Die Folter endet nie" (schöne plingelige Gitarren), "Schall und Wahn" (was für ein luftiges Lied!), das wirklich rührende "Im Zweifel für den Zweifel" ist hervorragend für nachts im Zug (ja, hier wo ich jetzt wohne, wird gerne auch nachts mit dem Zug durch die Gegend gefahren, was daran liegen mag, dass hier nachts noch Züge fahren) und – mein Favorit – "Keine Meisterwerke mehr". Was für ein großartiges Lied! Es fängt schmissig an (mit einem schepprigen Knall), geht schmissig weiter (Gitarre, Gitarre, Gitarre...Yes!) und hört auch schmissig wieder auf. (Das klingt banal, aber Lieder, die dann auch zur richtigen Zeit aufhören gibts es garnicht so viele.) Außerdem ist es weder verrätselt noch pathetisch und an den richtigen Stellen entbehrt es sogar nicht einer gewissen Heiterkeit. Und wie herrlich ist eigentlich der dahinjubilierende Gesang "Keine Meisterwerke mehr"? Super ist das! Und wer kann schon nein sagen zu einem Lied, indem das Gitarrensolo vorher angesagt wird? Eben, Freunde. Ich hörs gleich nochmal. Jawoll!
  4. Und eine B-Seite die man wirklich nicht missen möchte ist "Abschied von den Eltern". Sollte ich jemals eine größere Seereise antreten, werde ich an Deck stehen mit einer Möwe auf der Schulter und "Abschied von den Eltern" hören.
In diesem Sinne:
Tschau!


Dienstag, 15. Dezember 2009

KD Verteiler











Da steht doch einfach so ne Ritterburg auf dem Gang. Also, nee!


Sonntag, 22. November 2009

Gestern Abend und neulich Abend

















Gestern Abend mehr durch Zufall im Rotown in Rotterdam gewesen und dort in verkaterter Stimmung zwei feine Konzerte gesehen: Als Vorband First Aid Kit aus Schweden. Die hat man ja auch schonmal auf YouTube im Karohemd Fleet Foxes singen gesehen.



Das war so leicht geschwächt wirklich hervorragend mit anzusehen: Ein Mädchenduettgesang von dem ich bisweilen ein wenig Gänsehaut bekam. Und obwohl die beiden Girls anscheinend noch relativ jung sind auch eher hippieesk anmuten wurde sich nicht gescheut das Publikum erst anzupöbeln (zu laut) und sich dann später zu entschuldigen und auch auf der Bühne den Blutzuckerspiegel der einen anscheinend diabetischen Schwester zu messen. Das Fleet Foxes-Cover wurde dann auch mitten im Publikum ohne Mikro zum besten gegeben. Word.

















Danach dann Port O'Brien aus Kalifornien.



Was man dort sah: Bärte, Brillen, Haare, Karohemden, ein Sänger der ein bißchen neben der Spur zu sein schien (Coffeeshop? Whiskey-Cola? Man weiß es nicht...) Und das einzige weibliche Bandmitglied, dass bereits nach wenigen Songs scheinbar entnervt die Bühne verließ (Grippe? Beziehungsdrama? Streit im Tourbus? Auch hier kann nur spekuliert werden.)

















Aber auch dieses Konzert war äußerst prima und es gab einige famose Gitarrenhits. Und auch eine Mitgröl-Publikums-Animation, die man dann natürlich auch dankend annimmt. Grölen tut man ja schließlich immer gerne. Jawoll.




Und hab ich eigentlich schon erzählt, dass ich bei Mudhoney in Amsterdam war? (Die werden jetzt auch mal nicht verlinkt, weil: HALLO!? MUDHONEY. MUDHONEY!)
Es scheint zur Zeit tatsächlich eine Art Grunge-Revival zu geben, denn das Publikum bestand etwa zu einem Drittel aus 15jährigen Langhaarigen beider Geschlechter in Karohemden und Nirvana-T-Shirts. Kaum zu glauben. Ebenso gab es aber auch Mitt- bis Enddreißiger im Scratch Acid- oder SUB POP 20-Shirt, die dann tatsächlich jeden Text mitsingen konnten.
Der erste Song war dann auch "The money will roll right in", was – denke ich – wohl auch ganz gut den Grund der Tour beschreibt. Geht aber auch voll in Ordnung. Immerhin handelt es sich um Mudhoney und die spielten dann auch fast zwei Stunden lang. Also alles in Butter: Ein Teenietraum von mir wurde wahr und als ich bei "Hate the police" in die Luft sprang, flog auch gleich mein Handy in die Meute und ich war froh kein iPhone zu haben.

















In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag und viele Grüße aus Den Haag!


Samstag, 10. Oktober 2009

'DON'T BELIEVE THE TYPE' | workshops / lectures / exhibition | friday 6 november

On Friday the 6th of november the Ship of Fools gallery organizes the 'Don't believe the type' symposium. It will be a day with an inspiring mix of workshops, lectures and the exhibition with the work of internationally known artist and designers. The love of typography is what brings these artists and designers together and this will be shown during the expo.















During the day there will be workshops by Job Wouters, Luca Barcellona and Yomar Augusto and in the eveninglectures by Martijn Sandberg, Yomar Augusto and Alex Trochut. After this, the international exhibition 'Don't believe the type' will be opened. The expo shows that design can have a huge influence on how we look at things. We can make bad things look pretty good, shady things look pretty reliable and even make the best things look crappy. Like a sheep in wolves clothing.

The expo shows work of: 44 Flavours (DE), Alina Günter (CH), Alex Trochut (ES), Alex Purdy (US), Andy Rementer (US), Autobahn (NL), Chris Piascik (USA), Hansje van Halem (NL), Job Wouters (NL), Linzie Hunter(UK), Luca Barcellona (IT), Marta Cerdà Alimbau (ES), Martijn Sandberg (NL), Michiel Schuurman (NL), Mieke Gerritzen (NL), Pedro Vilas-Boas (PT), Rogier Wieland (NL), Staynice (NL), Underware (NL), Yomar Augusto(NL/BR)

If you would like to participate in the workshops or attend the lectures, you can send an email to typo@ship-of-fools.nl. The workshops last whole day cost 20,-(8,- students) and you can choose one of the workshops. This is incl. material, lunch is available for purchase. The workshops of Yomar Augusto and Luca Barcellona will be in engllish. The lectures cost 10,-(5,- students) and this is for the three lectures combined. The lecture of Yomar Augusto and Alex Trochut will be in english.

Workshops, lectures, opening exhibition and party is on friday 6 november, timeschedule will follow soon.

Ship of Fools gallery, Saturnusstraat 60 - Unit 81, The Hague, The Netherlands


Donnerstag, 24. September 2009

Dienstag, 15. September 2009

Yeah!





















Jungs, zur Abwechslung bin ich mal in eurer Stadt am Hafen zu Gast. Vom 25.9-27.9. Dann will ich alle Wohnungen sehen, die ich noch nicht kenne, also stellt schonmal das Bier kalt und macht den Kaffee klar und Schnipo und das ganze Gelöt, oder was die Gäste bei euch immer so kriegen...
(Oha, das klingt jetzt eher wie 'ne Drohung, aber ich freu mich schon darauf auch mal wieder zu sehen!)


Sonntag, 13. September 2009

Für die Freunde der Quartettkarte
















Nach Dönerquartett und Plattenbauquartett gibt es jetzt auch bald das Mauerquartett. Mein Cousin hat es ganz alleine in seiner spärlichen Freizeit (Architekt) aus dem Boden gestampft. Chapeau! Es geht um Mauern, Grenzen und Zäune, die die Welt zerstückeln.


Sonntag, 9. August 2009

Born In The Streets














Klingt gut: Graffiti-Ausstellung in Paris. Mal hier kucken oder hier.


Sonntag, 12. Juli 2009

Miau.


Dienstag, 7. April 2009

Dienstag, 17. März 2009


Schlechte Scherze 3000: Hatten wir den schon? HEUTE: Jenny from the Blog!

(Wow!)
(Wenn das nicht ein funkelndes Juwel von Wortwitz ist. Sozusagen, ein geschliffener Rohdiamant.)
(Habe auch gesehen, dass es den Witz schon gibt, aber ich konnte WIRKLICH nicht anders...)
(Zur Untermalung aber mit Song:)



(Oh mann...gut, dass ich bald auswandere...)


Mittwoch, 4. Februar 2009